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Ausbildungsberuf Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzen

eingestellt von Azubi-Blogger am 2. Januar 2018

Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzen – so sieht der Arbeitsalltag wirklich aus

 

Noch auf der Suche nach dem Traumjob? Möchtest du gerne mal wissen, was ein/eine Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzen den ganzen Tag macht? Möchtest du wissen, ob man den lockenden Berufsbeschreibungen im Internet trauen kann? Ich erzähle es dir!

Ich bin jetzt bereits im dritten Lehrjahr und ich kann dir sagen, die Berufsbeschreibungen sind gar nicht so weit hergeholt. Der Beruf Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzen ist in zwei Bereiche unterteilt. Es gibt den Außendienst, bei dem du direkt am und mit dem Kunden arbeitest und den Innendienst bei dem du eher die Verwaltungsaufgaben übernimmst. Damit du es dir besser vorstellen kannst, erkläre ich es dir gerne noch genauer.

 

Der Außendienst

Der Außendienst hier in der Sparkasse ist so aufgebaut, dass der Geschäftsstellen-Berater den Kunden betreut. Er ist für die Kunden-Akquise und auch für die Betreuung des Kunden zuständig. Betreuung heißt, er kontrolliert die bestehenden Verträge und ermittelt den individuellen Kundenbedarf.

Da jeder Berater eine vielfältige Produktkenntnis aufweisen muss, kann er im Versicherungsbereich nicht alles im Detail wissen. Dafür gibt es dann die sogenannten „Spezialisten“ – wie zum Beispiel uns Versicherungsspezialisten. Wir unterstützen die Berater im gesamten Bereich der Versicherungen. Wir bereiten das Gespräch mit dem Kundenberater vor, führen gegebenenfalls Gespräche mit dem Berater zusammen und klären offene Fragen.

 

Innendienst

Im Innendienst geht es viel mehr um die Bearbeitung der Anträge. Diese müssen kontrolliert, archiviert und ggf. auch nachgearbeitet werden. Außerdem geht es im Innendienst vor allem um die Aufnahme von Schäden, die unsere Kunden oft telefonisch melden. Der Innendienst nimmt diese auf, prüft diese die Schäden und wickelt sie ab. Darüber hinaus steht der Innendienst den Beratern und auch den Kunden telefonisch zur Verfügung. Hier werden Angebote für die Kundenberater erstellt und vielfältige Verwaltungsaufgaben bearbeitet.

 

Aufgabenbereich des Azubis

Jetzt fragst du dich sicher, was genau du in deiner Ausbildung machen darfst. Die Antwort ist: eine ganze Menge!

Grundsätzlich bist du im Innendienst tätig. Du bearbeitest die Anträge, nimmst Schäden auf, wickelst diese ab, machst die Sachbearbeitung und stehst den Beratern und Kunden am Telefon zur Verfügung. Keine Angst, nicht alles auf einmal. Wie in jeder Ausbildung wirst du auch in der Sparkasse mit den einfachen Sachen anfangen. Und es steht dir immer ein Kollege mit Rat und Tat zur Seite. Das Arbeiten im Team macht wirklich Spaß und gibt viel Sicherheit. Darüber hinaus kannst du Beratungsgespräche begleiten. An diesen kannst du als still teilnehmen oder auch einen Teil des Gespräches übernehmen. Später darfst du dann eigene Gespräche führen, soweit du es dir zutraust.

Du hast also eine gute Mischung aus Innen- und Außendienst. Du kannst relativ frei entscheiden, in welchen Bereichen du dich noch weiterentwickeln und spezialisieren möchtest. Und wenn du dich in einem Bereich noch nicht ganz sicher fühlst, kannst du spezielle Schulungen in Anspruch nehmen. Frei entscheiden kannst du dich auch, wenn es um die internen Abteilungen geht. Dort hast du keinen fest vorgegebenen Plan, welche Abteilungen du gesehen haben musst. Du kannst deine Wünsche äußern, wenn du Interesse an speziellen Abteilungen hast. Ob Kreditabteilung, Organisation oder Electronic-Banking – du kannst überall reinschnuppern. Gelegentlich wirst du auch in der Geschäftsstelle eingesetzt. So lernst du das sparkassentypische Service-Geschäft kennen und hast die Möglichkeit, einem Berater über die Schulter zu sehen.

Jeder Tag ist anders

Es wäre gelogen, würde ich sagen, der Beruf hätte nur gute Tage. Denn welcher Beruf hat das schon? Deshalb möchte ich dir auch in diese Tage einen kleinen Einblick geben.

Stell dir zum Beispiel mal vor, dass abends ein heftiges Unwetter über Niedersachsen zieht. Dann kann ich mich bereits darauf einstellen, dass am nächsten Tag viele Kunden ihre Schäden melden und es ein stressiger Tag wird.

Manchmal hat man Schadenfälle, die man ablehnen muss. Oder es erhöht sich der Beitrag einer Versicherung. Davon sind Kunden natürlich nicht begeistert. Und ja – manchmal gibt es Kunden, die ihren Ärger an dir auslassen. Man muss während der Ausbildung erstmal lernen, mit solchen Gesprächen umzugehen und sie nicht persönlich zu nehmen. Aber es gibt auch viele glückliche und sehr dankbare Kunden. Und diese positiven Kundenkontakte gleichen die schwierigen Tage mehr als aus.

 

Ablauf der Ausbildung

Zu deinem Einsatz im Betrieb gehört natürlich noch der schulische Teil der Ausbildung. Diesen hast du im ersten Jahr an zwei Tagen in der Woche. Im zweiten und dritten Jahr der Ausbildung gehst du nur noch an einem Tag in der Woche zur Schule. Die Schule befindet sich in Stade und die Azubis in der Klasse kommen aus den verschiedensten Agenturen und Unternehmen der Region.

Zu dem schulischen Teil bietet dir die Sparkasse viele Seminare, um dich weiterzuentwickeln. Dazu gehören Beratungstrainings, Produktschulungen und Seminare, um deine Persönlichkeit weiterzuentwickeln. Du darfst auch an allen Seminaren teilnehmen, die für die Auszubildenden zum Bankkaufmann/-frau angeboten werden. Das ermöglicht dir natürlich einen Einblick in andere Bereiche. Während der Ausbildung wirst du zusätzlich von der VGH begleitet. Dort hast du Seminare zu den einzelnen Versicherungssparten, Telefontrainings, Vorbereitungskurse für die Abschlussprüfung und Trainings für Beratungsgespräche. Wie du siehst, bekommst du eine ganze Menge Unterstützung, um dein Ausbildungsziel zu erreichen.

Um nicht nur dich und dein Wissen zu stärken, sondern auch das Miteinander, bekommt dein Lehrjahr verschiedene Projekte. Hier kommt es darauf an, dass man zusammen etwas erreicht. Es kann sein, dass ihr als Lehrjahr eine Messe organisieren müsst, einen Ausflug für junge Kunden der Sparkasse plant oder eine Schulung über neue Medien halten dürft.

Wie du siehst, ist die Ausbildung bei der Sparkasse sehr vielseitig und mehr als nur eine Berufsbeschreibung aus dem Internet.

 

Christin Villbrandt, Auszubildende zur Versicherungskauffrau

 

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