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Karriere bei der Sparkasse: Mit voller Kraft hoch hinaus!

Karriere bei der Sparkasse: Mit voller Kraft hoch hinaus!

 

Mit gerade einmal 22 Jahren arbeitet Susanna Ali in einer sehr verantwortungsvollen und wichtigen Stelle des Beauftragtenwesens. Was sie an diesem Beruf am meisten fasziniert und welche Pläne sie für ihre berufliche und private Zukunft hat, verrät sie uns in unserem heutigen Interview.

 

Susanna, schön, dass du die Zeit für ein Interview gefunden hast. Du hast ja recht viel um die Ohren. Erzähl doch mal von deinem beruflichen Werdegang. Wie bist du eigentlich zur Sparkasse gekommen?

Mir war schon früh klar, dass ich mich gerne in meinem Beruf mit den Themen Wirtschaft und Recht befassen möchte. Aus diesem Grund machte ich mein Schulpraktikum der 10. Klasse auch bei meiner Hausbank, der damaligen Sparkasse Rotenburg-Bremervörde, und gewann dadurch meine Begeisterung für das Bankwesen. Von der Möglichkeit die Theorie und Praxis in einem dualen Studium zu kombinieren und somit zwei Abschlüsse in einer Zeit zu absolvieren, hörte ich dort zum ersten Mal.

Mir war schnell bewusst: Genau das möchte ich gerne machen!

 

Was war dein persönliches Highlight in der Sparkasse?

Da brauche ich nicht lange zu überlegen: Eindeutig meine zweiwöchige Hospitation im Beauftragtenwesen direkt nach Abschluss meiner Ausbildung. Dieser Bereich hatte mich schon lange fasziniert. Umso mehr freute ich mich über die Möglichkeit, die Arbeit dort kennenzulernen und herauszufinden, ob es genau das Richtige für mich ist. Und was soll ich sagen? Meine Begeisterung und mein Wunsch, dort eines Tages zu arbeiten, war groß.

 

Glückwunsch zu deiner neuen Stelle als Informationssicherheitsbeauftragte! Erklär uns doch mal kurz: Was genau verbirgt sich hinter dem Bereich Beauftragtenwesen?

Grob erklärt setzen sich im Beauftragtenwesen die Beauftragten täglich mit rechtlichen Anforderungen, die an Banken gestellt werden, auseinander und achten darauf, dass die Gesetze und Richtlinien auch in der Sparkasse gelebt und eingehalten werden. Für die Themen Compliance, Geldwäsche, Verhinderung sonstiger strafbarer Handlungen, Datenschutz, IT-Sicherheit und Arbeitssicherheit gibt es jeweils einen Beauftragten, der auf diesen Bereich spezialisiert ist und der Sparkasse beratend zur Seite steht. Sie führen auf ihrem Gebiet verschiedene Schulungen durch und besuchen selbst sehr regelmäßig Fortbildungen, um fachlich up2date zu sein. Das Beauftragtenwesen bildet die „second line of defense“ für unsere Sparkasse Rotenburg Osterholz. Zum Bereich gehört außerdem unsere eigene Rechtsabteilung, die unsere Sparkasse vertritt.

 

Wie kommt man denn von der Kundenberatung zu einem „Computerjob“ oder wusstest du schon immer, dass du ins Beauftragtenwesen möchtest?

Bereits vor meiner Hospitation war ich mir sicher, dass mein beruflicher Weg in Richtung Beauftragtenwesen gehen sollte, weil mich die Auseinandersetzung mit rechtlichen Themen fasziniert und ich hier meinen Interessen nachgehen kann. Es begeistert mich, dass es sich um einen vielseitigen Bereich handelt, jeden Tag gibt es Neues zum mitnehmen. Außerdem gefällt mir die Verantwortung, die man als Beauftragter trägt sowie die Weiterentwicklung, die man durchläuft. Denn die Welt der Bankenregulation ist ständig im Wandel.

 

Wie erging es dir in deinen ersten Wochen? Ist der Druck sehr hoch? Haben sich deine Erwartungen von deiner neuen Stelle erfüllt?

Meine Erwartungen an meine neue Stelle haben sich mehr als erfüllt: An meinem ersten Tag wurde ich herzlich empfangen und habe mich im Team auf Anhieb wohl gefühlt. Natürlich ist der Druck hoch, wenn man eine so verantwortungsvolle Aufgabe übernimmt. Aber solange einem der Beruf Spaß bringt und die Motivation und der Ehrgeiz da sind, am Ball zu bleiben, spürt man diesen Druck nicht. Dazu werde ich sehr organisiert und strukturiert von unserem aktuellen ISB (Informationssicherheitsbeauftragter) eingearbeitet und auf meine zukünftigen Aufgabenbereiche vorbereitet. Jeden Tag gibt es etwas Neues zu lernen. So fand beispielsweise direkt in meinen ersten Wochen eine externe IT-Prüfung statt. Hierbei wird die IT in unserem Hause über eine Woche von einem externen Prüfer unter die Lupe genommen.

 

Wie können wir uns deinen Arbeitsalltag als „Informationsbeauftragte“ (ISB) vorstellen und was gefällt dir besonders daran?

Aktuell besteht mein Arbeitsalltag aus Einarbeitung und dem themenweisen Kennenlernen der Welt des ISB. Das bedeutet: viele Besprechungen und ebenso viel selbstständiges Einlesen in verschiedene Thematiken. Die Aufgaben des ISB bilden eine bunte Palette und genau das gefällt mir so gut daran! Hauptsächlich steuert und koordiniert der ISB die Informationssicherheitsprozesse der Sparkasse. Darunter fallen unter anderem Tätigkeiten wie Risiken in der Informationssicherheit erkennen und behandeln; regelmäßige Berichterstattung an den Vorstand; Beteiligung bei Projekten mit IT-Relevanz und interne Schulungsmaßnahmen. Aber man ist auch direkter Ansprechpartner für Fragen rund um Informationssicherheit und arbeitet Konzepte zu bestimmten Fragestellungen aus (z.B. „Wie kann eine bestimmte Anforderung der Bankenaufsicht an die IT umgesetzt werden?“). Neben dem Tagesgeschäft gibt es auch weitere Kernaktivitäten, die zu bestimmten Zeitpunkten im Jahr durchgeführt werden (z.B. Audits).

 

Studium, Ausbildung, Weiterbildung… Du bekommst ja viele Dinge unter einen Hut! Was ist dein persönliches Karriere-Rezept?

Mein persönliches Karriere-Rezept ist ganz einfach: Immer ehrgeizig und motiviert bleiben, verliere dein Ziel nicht aus den Augen!

Grundsätzlich ist es wichtig, selbst erst einmal herauszufinden, was man eigentlich will und sich anschließend einen Plan zu überlegen, wie man sein persönliches Ziel erreicht. Zeitplanung ist gerade wenn man, so wie ich, viele verschiedene Dinge gleichzeitig angeht, das A und O. Flexibilität spielt auch eine große Rolle, denn nicht immer läuft es, wie man sich das vorher ausgemalt hat. Aber das allerwichtigste ist: Spaß an der ganzen Sache haben! 😉

 

Und wie sieht deine berufliche Zukunft für dich aus? Hast du schon Pläne?

Meine Prioritäten liegen derzeit dabei, auf meiner neuen Stelle richtig anzukommen und als ISB voll durchzustarten. Außerdem beende ich dieses Jahr meine Bachelor-Ausbildung und habe vor, anschließend meinen Master zu machen. In welche Richtung es dann gehen wird, ist noch offen.

 

Unsere gemeinsame Interview-Zeit neigt sich nun leider dem Ende zu. Eines würde ich aber gerne noch von dir wissen: Würdest du die Sparkasse als Arbeitgeber weiterempfehlen? Und was möchtest du besonders jungen Menschen mit auf den Weg geben?

Absolut! Ich kann die Sparkasse als Arbeitgeber auf jeden Fall weiterempfehlen. Wenn ihr nach einem spannenden und abwechslungsreichen Job sucht, hat die Sparkasse genau das Richtige für euch. Außerdem bietet die Sparkasse einem attraktive Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten.

Den jungen Menschen da draußen möchte ich gerne Folgendes mit auf den Weg geben: Findet heraus, was euch Spaß macht und wo ihr hinkommen wollt. Definiert eure Ziele, dann wird der Weg dahin auch automatisch einfacher. Nutzt die Möglichkeiten aus, euch aus- und weiterzubilden und zu entwickeln. Und zu guter Letzt: Verliert nie euer Ziel aus den Augen, auch wenn mal etwas nicht nach Plan läuft! 🙂

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