Stefan Kalt übergibt den Vorstandsvorsitz an Thorben Prenntzell

Stefan Kalt übergibt den Vorstandsvorsitz an Thorben Prenntzell

 

Bereits im letzten Jahr wurde bekannt, dass Stefan Kalt, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Rotenburg Osterholz, das Haus verlassen wird. Seine Nachfolge tritt sein Vorstandskollege Thorben Prenntzell an. Diesem wiederum folgt Marko Putaro, der von der Sparkasse Göttingen in den Norden wechselt. Stefan Kalt ist seit 1981 in der Sparkassenorganisation tätig. Vor rund 12 Jahren übernahm er die verantwortungsvolle Position des Vorstandsmitgliedes in der Sparkasse Rotenburg-Bremervörde, später in der fusionierten Sparkasse Rotenburg Osterholz. Seit 2020 ist er Vorstandsvorsitzender der Sparkasse.

 

„Rückblickend betrachtet sind 42 Jahre in der Sparkassenorganisation unglaublich schnell vergangen“, so Stefan Kalt. „Besonders präsent sind natürlich die letzten 12 Jahre Vorstandstätigkeit in der Sparkasse Rotenburg-Bremervörde und später der Sparkasse Rotenburg Osterholz. In dieser Zeit gab es vielfältige Aufgaben und die Herausforderungen der Branche, die es zu meistern galt. Großprojekte wie der Bau der Sparkassenzentrale in Zeven und des Sparkassenhauses in Rotenburg. Aber auch der Neubau unserer Geschäftsstelle in Gnarrenburg sowie der Umbau unserer Standorte in Zeven und Lilienthal haben die Zeit von Stefan Kalt im Vorstand ganz besonders geprägt. “Am Ende haben sich alle Anstrengungen gelohnt“, resümiert Stefan Kalt. Mit der Fertigstellung der neuen Immobilie im Herzen Rotenburgs zum 23. Juni legte die Sparkasse eine wahre Punktlandung zum Ende der Amtszeit von Stefan Kalt hin. Dieser ist sehr froh, das Projekt „Sparkassenhaus“ noch selbst abschließen und einweihen zu können. Zumal er selbst seit 12 Jahren in Rotenburg wohnt und damit umso besser um die Bedeutung der Immobilie für die Stadt weiß.

 

Auch die Feierlichkeiten zum 175. Jubiläum der Sparkasse Rotenburg-Bremervörde und die Fusion mit der Kreissparkasse Osterholz fielen in die „Amtszeit“ von Stefan Kalt. Insbesondere die Fusion stellte alle Beteiligten vor große Herausforderungen. Schließlich galt es, aus 2 Häusern eines zu machen und gut für die gemeinsame Zukunft aufzustellen. So entstand zusammen mit Thorben Prenntzell die Idee, rund 3 Jahre nach der Fusion einen sog. „Transformationsprozess“ in der Sparkasse zu starten. „Die Finanzwelt hat sich in den letzten Jahren besonders rasant verändert, da gilt es Schritt zu halten mit den Veränderungen und die Sparkasse in „Richtung Zukunft“ auszurichten. Dazu gehören Mitarbeiter:innen mit deutlich mehr Eigenverantwortung, schlanke Entscheidungswege und moderne Führungskräfte, die immer schneller eintretende Veränderungen aktiv gestalten und positiv begleiten. Wir sind mit unserem Transformationsprozess sehr erfolgreich im Jahr 2020 gestartet und konnten bereits gute Ergebnisse erzielen. Ganz zu Beginn galt es die Unternehmenskultur zu modernisieren sowie den „frisch gebackenen“ Bankkaufleuten eine verlässliche Perspektive zu geben. Für unsere Kund:innen bedeuten diese Veränderungen motivierte und gut geschulte Ansprechpartner:innen in der Sparkasse sowie schnelle Entscheidungen, insbesondere im Kreditbereich. Insgesamt ein Finanzdienstleister, der auch in der Zukunft fest in der Region verankert sein wird und auf den man bauen kann. Für unsere Mitarbeiter:innen haben wir ein Umfeld geschaffen, in dem es Freude macht, zu Arbeiten. Ein wichtiger Schlüssel, um auch künftig Menschen vom Arbeiten bei uns zu überzeugen, denn der Fachkräftemangel macht auch für unserer Tür nicht Halt“, erklärt Stefan Kalt.

 

Auf eine offizielle Abschiedsfeier verzichtet Stefan Kalt übrigens ganz bewusst. Es war vielmehr sein Herzenswunsch, dass die Sparkasse stattdessen die beiden Stiftungen (in jedem Landkreis eine) des Hauses finanziell weiter stärkt. Durch die von Kalt gewünschten Zustiftungen erhöhen sich die jährlich wiederkehrenden Fördermöglichkeiten für unterschiedlichste Projekte im Geschäftsgebiet und kommen damit unmittelbar den Bürger:innen der Region Jahr für Jahr zu Gute. Stefan Kalt bedankt sich sehr bei dem Verwaltungsrat, dass er seinen Wunsch sehr großzügig unterstützt. Den persönlichen Abschied von seinen Mitarbeiter:innen plant Stefan Kalt im Rahmen des jährlichen Betriebsfestes der Sparkasse. Dieses wurde dazu extra auf seinen letzten Arbeitstag, den 30. Juni 2023 vorverlegt.

 

„Nach über 40 Jahren in einer Organisation ist ein Ausscheiden ein bedeutendes Ereignis im Berufsleben, auch für mich“, so Stefan Kalt. „Gerade den Kontakt zu den vielen Menschen, denen ich im Laufe meiner Tätigkeit begegnen durfte, werde ich vermissen. Der Finanzsektor befindet sich zwar nach wie vor in einem schwierigen Marktumfeld, aber unser Haus ist gut gerüstet für die Zukunft und ich wünsche Thorben Prenntzell und Marko Putaro eine glückliche Hand für ihre anspruchsvolle Aufgabe“

 

„Ich werde weiterhin mit meiner Familie in Rotenburg leben und freue mich, jetzt mehr Zeit für die Dinge zu haben, die in der Vergangenheit oft aufgeschoben werden mussten. Ich werde aber in der Rotenburger Wirtschaft sichtbar bleiben und blicke gespannt auf die neuen Herausforderungen, die mich erwarten“, schließt Stefan Kalt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert




Enter Captcha Here :